Ingrid Mittemeyer nimmt Abschied

von | Mai 22, 2022

Abschied nehmen hieß es für Ingrid Mittemeyer, die nach über 30 Jahren im Dienste einer Erzieherin mit dem Erreichen der Altersgrenze in den wohlverdienten Ruhestand trat.

Zur Abschiedsfeier hatten sich im Garten des „Evang. Haus für Kinder farbenfroh“ neben Dekan Mendel auch Pfarrer Ekkehard Malcher, Pfarrer Claus Bergmann, Elternbeiratsvorsitzende Sandra Weinzierl mit Mitgliedern des Elternbeirats und Bürgermeister Karl-Heinz Fitz eingefunden. Mit dabei waren neben den zahlreichen Kindern aus der Kindertageseinrichtung auch alle Erzieherinnen sowie Eltern, Großeltern, Familie, Freunde und Bekannte. Nach dem lautstark vorgetragen Lied “Wir sind das Haus für Kinder farbenfroh“ ergriff Dekan Klaus Mendel, im Namen des Kinderschulverein, das Wort. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit in den zurückliegenden Jahren mit „Ingrid“. Stets lag ihr in den gemeinsamen Gesprächen das Wohlbefinden der Kinder, deren Eltern und auch der Erzieherinnen am Herzen. Als Dank überreichte Mendel im Namen der Vorstandschaft einen bunten Blumenstrauß, ein Geschenk und die ausgesprochene persönliche Einladung: „Wir beide gehen einmal zum gemeinsamen Kaffeetrinken“.

Bürgermeister Karl-Heinz Fitz bedankte sich namens der Stadt zum einen beim Kinderschulverein aber vor allem bei Ingrid Mittemeyer, die im Rahmen ihrer Tätigkeit ein verlässlicher Partner bei den vielen Gesprächen war. Erfreulich sei, dass das „Evang. Haus für Kinder farbenfroh“ mit einem Hort ausgestattet ist, da es in Gunzenhausen nur zwei Kinderhorte gibt. Viele Kinder, ja „tausend“ habe Ingrid Mittemeyer in all den Jahren herzlich auf ihrem Lebensweg begleitet und mit ihnen gemeinsam gelebt und gelacht.

 

Dank des Elternbeirates

Abschiedsworte und ein Geschenk gab es durch die Vorsitzende des Elternbeirats Sandra Weinzierl, die sich über die gute Zusammenarbeit und für die guten Ideen, die Ingrid für die Kindertagesstätte einbrachte, ganz herzlich bedankte.

Nach dem Lied der Kinder „Wenn Freunde auseinander gehen“

bekam Ingrid Mittemeyer von jedem Kind eine Blume überreicht, die einen großen farbenfrohen Blumenstrauß ergaben. Anschließend hoben sie unter ihren Sitzen selbst gebastelte Buchstaben zu dem Lied „Wir ham dir heut was mitgebracht“ hervor. Begleitend wurden diese zu dem Lied hochgehalten und ergaben das Wort „Ingrid Tschüss“. Corinna Wittmann, die stellvertretende Leitung, hat in einem Gedicht nochmals auf das elfjährige Wirken von Mittemeyer Rückschau genommen. Neben zahlreichen Worten der Dankbarkeit überraschte das Team seine jahrelange Leitung mit einem weiteren selbstgedichteten Lied. „11 Jahre vergingen um im Nu“ – haben die Erzieherinnen gesungen und mit ihren Gitarren begleitet – „Sie hat viel gesungen, viel gelacht, hatte stets ein offenes Ohr und so einen großartigen Kinderchor“.

 

Ingrid Mittemeyer Abschiedsworte

Beeindruckend war die Abschlussrede der „Neuruheständlerin“, die bei der Arbeit im Haus leitend, unterstützend, beratend und helfend zur Seite stand und dem Team immer wieder positive Rückmeldungen gab. Die Gespräche waren wirklich immer positiv und gewinnbringend „Ich bin dankbar, dass ich elf gute Jahre hier in Gunzenhausen habe erleben dürfen“, waren die ergreifenden Worte. Ihr Dank galt der gesamten Vorstandschaft des Evangelischen Kinderschulvereins, den Elternbeiräten, die immer ein offenes Ohr für ihr Anliegen hatten und der eigenen Familie, die sie immer tatkräftig unterstützt und bestärkt hat. Sie bedankte sich bei den tollen Kindern und deren Eltern, den engagierten Kolleginnen und allen Kooperationspartnern.

Gemeinsam mit der Vorstandschaft des Kinderschulvereins und Architekten konnte das gewünschte Konzept mit „Musik, Montessori und mehr“ und dem Leitgedanken: „Leben wie in einer großen Familie“ umgesetzt werden. „Seitdem leben wir hier mit unseren Kindern und wir sind immer noch sehr glücklich und zufrieden, dass sich alles auch so gut bewährt hat, wie wir uns es vorgestellt haben“ waren die Abschiedsworte.

Als Abschiedsgeschenk überreichte Ingrid Mittemeyer der zukünftigen Leitung Larissa Weißland einen großen Leitungsstab. An diesem hat sie in Schriftform und mit Motivbildern alle Familien, Mitarbeiter/-innen und Kooperationspartner angebracht und ihr symbolisch die wertvolle Aufgabe übergeben. Larissa Weißland überreichte ihr im Gegenzug einen bunten Regenschirm, der Ingrid Mittemeyer auf ihrem weiteren Lebensweg beschützen und sie an ihr farbenfrohes Team erinnern soll. Bekräftigt wurden die guten Wünsche durch eine Segnung von Dekan Klaus Mendel, damit sie unter Gottes Schutz und Schirm in die Rente starten kann. Danach erklang das Schlusslied von Ingrids Kinderchor: “Wer hat an der Uhr gedreht“. Bei einem reichhaltigen Buffet konnten sich Kinder und Eltern von ihr persönlich verabschieden und den Nachmittag ausklingen lassen.

 

Horst Kuhn

 

 

 

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